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Roche Tower Basel (Bau 1 & 2) Das höchste Gebäude der Schweiz mit Holcim-Knowhow realisiert

1 November 2021

In Basel am Rhein thronen stolz die beiden höchsten Gebäude der Schweiz: die Roche Tower 1 & 2 der Stararchitekten Herzog & de Meuron. Mit ihren 178 und 205 Metern Höhe überragen die beiden Türme des Hauptsitzes des Chemiekonzerns Roche den bisherigen Rekordhalter Prime Tower in Zürich deutlich. Möglich machte diese architektonische Meisterleistung eine spezielle Zementlösung von Holcim sowie Höchstleistungen bei Logistik und Technik.



Basel kann sich als Stadt mit den zwei grössten Gebäuden der Schweiz rühmen. Der 178 Meter hohe Roche Tower (Bau 1) mit 41 Stockwerken sowie der Bau 2 mit 205 m überragen den bisherigen Spitzenreiter Prime Tower in Zürich deutlich. Mit den beiden Roche Towern will der Basler Chemiekonzern möglichst viele der insgesamt 9000 Arbeitsplätze am Basler Standort konzentrieren. Aber es geht nicht nur um Effizienz und funktionale Aspekte. Die Bürotürme beeindrucken darüber hinaus durch ihre eigenwillig schöne Architektur in Segelform von Herzog & de Meuron. Die Schweizer Stararchitekten haben bei diesem Projekt, welches über eine Milliarde Franken kostete, das Ästhetische mit den hohen Ansprüchen an Beton verbunden. Das Resultat ist eines der schönsten Bürogebäude der Schweiz.
Für dieses aussergewöhnliche Bauprojekt war die Entwicklung von kundenspezifischen Zementen zur Herstellung von Spezial-Betonen nötig. Der Beton musste nicht nur strengen technischen Bauanforderungen standhalten, er musste zudem auf eine Höhe von bis zu 205 Meter gepumpt werden können ohne zu verstopfen. Dafür waren Fachkenntnis und eine hohe Produktions- und Lieferkapazität von Komplettlösungen gefragt. Dies alles konnte Holcim bereitstellen. Das erworbene Spezialwissen von Holcim bei Hochbauprojekten wird weiter von Nutzen sein, denn es soll in Zukunft noch ein drittes Gebäude beim gleichen Standort entstehen.

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Spezialbeton und eine technischer Balanceakt
Für den Bau der beiden Roche-Türme kamen massgeschneiderte Kundenzemente von Holcim zum Einsatz. Die massive Bodenplatte des Fundaments, auf der der Turm steht, sowie die Kernwände, um die herum der Turm gebaut wurde, stellten sehr hohe Anforderungen an den Beton. So durfte bei der Ausführung der Bodenplatte, welche mit eindrücklichen 700 Kubikmeter Beton das grösste Element ist, die Kerntemperatur von 60 Grad Celsius nicht überschritten werden, um keine strukturellen Schäden aufgrund zu hoher Temperaturen zu verursachen. Für die vertikalen Kernwände war zudem eine hohe Festigkeit für die vertikale Lastabtragung gefordert.


Neben den Anforderungen an die Festigkeit und die Hydratationswärme optimierten die Holcim Ingenieure die Betone auch in Bezug auf die Verarbeitbarkeit. So musste aufgrund des extrem hohen Armierungsgehaltes das Grösstkorn der Zuschlagstoffe auf 16 Millimeter beschränkt werden. Auch die Pumpbarkeit des Betons bis auf eine Höhe von 205 Meter musste jederzeit gewährleistet sein. Mit den eigens für dieses Projekt entwickelten Zementen Holcim 238 und Holcim 227 konnten die hohen Erwartungen vollumfänglich erfüllt werden. Während in den unteren Geschossen bereits die hochwertige Infrastruktur entstand, wurde in den oberen Geschossen fortlaufend betoniert. Über die gesamte Rohbauzeit konnte ein reibungsloser Ablauf ohne jegliche Stopfer in der Pumpleitung realisiert werden.

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Eine weitere Herausforderung war, den Spezialzement und die Gesteinskörnung für die Betonherstellung in grossen Mengen just-in-time zur Baustelle zu transportieren. Die Aufträge für beide Bauten umfassten etwa 40‘000 Tonnen Zement und 200‘000 Tonnen Zuschlagstoffe sowie einen Lieferplan, der den Transport von bis zu 1‘000 Tonnen Zuschlagstoffen pro Tag vorsah. Zusammen mit den Zement- und Transportbeton-Teams sowie den verschiedenen Werken erarbeitete die Logistikabteilung der Holcim einen massgeschneiderten Produktionsplan zur Sicherstellung der Baustellenversorgung. Als Zwischenlager für die Sicherstellung der entsprechenden Materialmengen wurden Silos ausserhalb der Stadt per Bahn und per LKW versorgt, um auf angepasste Materialmengen rasch reagieren zu können. Zudem konnte mit Ersatz- und Aushilfslieferungen von rund 5'000 m3 Beton ein reibungsloser Ablauf auch bei ausserordentlichen Gegebenheiten gewährleistet werden.
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