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Kunst aus Beton: Einsatz von Hochsleistungsbeton für die Architekturbiennale 2016 in Venedig

18 August 2020

Die Skulptur “Incidental Space” im Schweizer Pavillion wurde aus Hochleistungsspritzbeton mit Kunststoffasern gefertigt - einer speziell für dieses Projekt entwickelten Rezeptur.



“Incidental Space” ist eine riesige freistehende Skulptur, die mit ihrer abstrakten Form und ihrer schneeweissen Erscheinung an eine Wolke erinnert. Die Skulptur besteht aus einer extrem dünnen, im Durchschnitt gerade einmal zwei Zentimeter dicken Haut. Diese wurde aus einem neu entwickelten Hochleistungsspritzbeton von Holcim gefertigt. Der Baustoff ist überaus leistungsfähig und einfach applizierbar. Dadurch kann der Architekt mit wenig Material sehr viel bewirken und ist bei der Formgebung fast völlig frei. Für “Incidental Space” wurde Weisszement verwendet. Dieser erfüllt höchste Anforderungen an die Ästhetik, verlangt aber auch hohe Baumeisterfähigkeiten – vor allem bei der Schalung und Nachbehandlung. Um eine hohe Zugfestigkeit zu gewährleisten, wurden dem Beton Kunststofffasern beigemischt. Denn im Unterschied zu den Metall- oder Edelstahlfasern, die üblicherweise eingesetzt werden, beeinflussen Kunststofffasern die Ästhetik des weissen Betons nicht.

“Incidental Space” ermöglichte 2016 einen Einblick in die Zukunft der Leichtbauweise. “Eines der Hauptprobleme des Baustoffs Beton ist sein Gewicht”, sagte Kaspar Wenger, Verwaltungsratspräsident von Holcim Schweiz, damals. “Dank neuer Materialien lässt sich auch mit viel weniger Volumen als bisher eine hervorragende Statik erreichen.” Der Hochleistungsspritzbeton werde die Gestaltungsmöglichkeiten fundamental verändern. Kaspar Wenger sollte Recht behalten: Mittlerweile gibt es weitere wegweisende Beispiele für Leichtbauprojekte aus Beton, wie zum Beispiel das HiLo Projekt an der Empa in Dübendorf.



Projekt: Schweizer Pavillon, Architekturbiennale, Venedig
Architekt: Christian Kerez
Produkt: Shotpact - Hochleistungsspritzbeton mit Kunststofffasern


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v.l.: Lino Guzzella (President of ETH Zurich), Christian Kerez (Architect of the Swiss Pavilion), Alain Berset (Swiss Federal Council/Minister for Home Affairs), and Kaspar Wenger (Chairman of Holcim Switzerland).


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Biennale Drohnenport


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Christian Kerez and Kaspar Wenger on Swiss Pavillon , Venice Biennale (german only)

Referenzprojekt Shotpact Sichtbeton
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